Der Beruf des Sprachdienstleisters als Zukunftsperspektive – Ein Absolventenvortrag

Als Ergänzung zu unseren Lehrveranstaltungen hielt Herr Manuel Schubinski am 13.03.2019 einen Gastvortrag zum Thema „Selbstständigkeit und Praxis als Sprachdienstleister“. Er ist Absolvent der ersten Matrikel des 2012 eingeführten Studiengangs Wirtschaft und Sprachen (Polnisch) und ist heute als Dozent für Business English und beeideter Übersetzer tätig. Da er als einer der Ersten den damals neuen Studiengang durchlaufen und erfolgreich abgeschlossen hat, war es für uns äußerst interessant zu erfahren, wie er den Abschluss genutzt hat und welche Möglichkeiten sich ihm nach dem Studium boten. Besonders hervorzuheben ist, dass Herr Schubinski das Studium ohne Polnischkenntnisse begann. Diese Tatsache war für diejenigen, die ihr Studium ebenfalls ohne Vorkenntnisse der jeweiligen Zielsprache begonnen haben, von besonderer Bedeutung. Zwar gehört zum Beherrschen einer Sprache auch immer viel Fleiß, aber die Lehrveranstaltungen bilden eine sehr gute Grundlage.

In seinem Vortrag sprach Herr Schubinski unter anderem über den Ablauf einer Existenzgründung, die Auftragsführung als Student sowie über den Prozess der Beeidigung zum Übersetzer. Zudem erfuhren wir, welche Steuern und Versicherungen in der Selbstständigkeit relevant sind und zwischen welchen Unternehmensformen unterschieden wird. Zwar ist Herr Schubinski momentan hauptberuflich als Sprachdienstleister tätig und übt diesen Beruf auch gerne aus, trotzdem möchte er sich in Zukunft in Richtung Wirtschaft entwickeln und das Übersetzen dann als Nebentätigkeit ausüben. Und genau diese Flexibilität macht unser Studium aus: Aufgrund der verschiedenen Module ist es durchaus möglich, sowohl in der Sprache als auch in der Wirtschaft beruflich aktiv zu sein oder eben beides miteinander zu verbinden.

Autor: Anne Heidrich

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