Leipziger Buchmesse Ahoj!

Deutsch-tschechische Vernetzung in Leipzig

Vor einer Weile erhielt die Hochschule eine Einladung zu einem Vernetzungstreffen des deutsch-tschechischen Zukunftsfonds, das im Rahmen der Leipziger Buchmesse stattfinden sollte. Dies bot sich besonders an, da Tschechien in diesem Jahr Gastland der Buchmesse war. Beides nahmen wir gerne zum Anlass uns am 22.03. auf den Weg nach Leipzig zu machen. Als die Messe um 10.00 Uhr ihre Pforten öffnete strömten wir mit tausenden anderen Menschen in die Hallen. Schnell fanden wir den tschechischen Stand, an dem man sich mit allerlei Infomaterial eindecken konnte. Es wurden auch einige Bücher tschechischer Autoren präsentiert, jedoch gab es zu unserem Bedauern kaum ein Buch in tschechischer Sprache. Wir hatten auf Texte für Ausländer, neue Lehrbücher oder auch Kinderbücher gehofft, mit denen die deutschen Studenten ihre tschechischen Lesefähigkeiten ausbauen können. Das fanden wir besonders schade, da Tschechien nunmal ein Nachbarland Sachsens ist und der Wunsch diese Sprache lernen zu wollen, nicht so abwegig ist. Interessant war die Messe mit ihren mehreren hundert Ausstellern aus den unterschiedlichsten Richutngen trotzdem allemal, besonders an den Ständen von Tandem, der deutsch-tschechischen Jugendaustauschorganisation, und dem deutsch-tschechischen Jugendforum haben wir uns gern länger umgesehen.

Am frühen Nachmittag fuhren wir mit der S-Bahn in die Leipziger Innenstadt zu den Räumen des GWZO (Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa), in denen das Vernetzungstreffen des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds stattfinden sollte. Deutsche und tschechische Vertreter verschiedenster Organisationen, Übersetzer, Journalisten, Unternehmer und Kulturschaffende kamen dort zusammen. Für uns war besonders interessant, dass sogar eine Dolmetschkabine aufgebaut worden war, um simultan für diejenigen die kein Deutsch bzw. Tschechich verstehen, über Kopfhörer dolmetschen zu können. Beim Zukunftsfond handelt es sich um eine Einrichtung, die binationale Projekte hauptsächlich aus dem kulturellen Bereich fördert. So wurde zunächst über die Fördermöglichkeiten informiert und zwei erfolgreich geförderte Projekte vorgestellt. Danach gab es ein Projektspeeddating, bei dem man immer zwei Minuten Zeit hatte, um sich gegenseitig die Projekte vorzustellen und festzustellen, ob man eine Partnerschaft eingehen möchte. Dies führte dazu, dass man in kurzer Zeit einen recht guten Überblick über die anwesenden Personen bekam und auch wenn man nicht zusammenpasste, vielleicht Tipps für mögliche Partnerschaften geben konnte. Zum Abschluss gab es ein kleines Buffet, bei dem man noch einmal ins Gespräch kommen konnte. Uns hat das Treffen sehr viel Spaß gemacht und wir haben es mit vielen neuen Kontakten und vielleicht der ein oder anderen Praktikumsmöglichkeit für unsere Studenten verlassen.

Links:

http://ahojleipzig2019.de/

http://ahoj.info/tandem

http://www.dtjf.de/

http://www.fondbudoucnosti.cz/de/

Autor: Christine Herold

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