„Und wie kommt man gerade auf Tschechisch?“

 

 

Ja, diese Frage hört man tatsächlich so gut wie jedes Mal, wenn man von diesem Studiengang erzählt. Wirtschaft klar, Sprache? Welche denn, Englisch, Spanisch, Französisch? TSCHECHISCH?! Krass, und wie kommt man darauf?

 

Zugegeben fällt mir die Beantwortung der Frage nicht wirklich leicht, einen 100%ig plausiblen, nachvollziehbaren Grund habe ich wohl gar nicht. Viele meiner Kommilitonen können einfach mit ihrem familiären Bezug zu Tschechien antworten, ganz so einfach habe ich es da leider nicht 😀

 

Es fing im Grunde damit an, dass ich in der Schule Russisch hatte – und das mein absolutes Lieblingsfach war, da ich die Sprache wunderschön und interessant finde. Schnell wurde mir klar, dass ich auch in meinem Studium gerne etwas mit slawischen Sprachen machen möchte.

 

Ich habe mich in einigen Slawistik-Studiengängen beworben und durch ein bisschen Googeln bin ich schließlich auch auf den Studiengang Wirtschaft und Sprache in Görlitz gestoßen. Die Kombination gefiel mir und erschien mir auch vernünftiger als ein rein sprach- und kulturwissenschaftlicher Studiengang.

Die Wahl zwischen Polnisch und Tschechisch kann ich eigentlich mit nur einer Sache begründen: Prag. Zum damaligen Zeitpunkt habe ich die Stadt bereits einige Male bereist und war trotzdem jedes Mal noch komplett hin und weg.

 

Wer sich also gerne Sprachen widmet, vor allem solchen, die etwas spezieller, deshalb aber nicht weniger wichtig sind und trotzdem eine gute Basis für seine spätere berufliche Laufbahn haben möchte, der sollte sich den Studiengang gerne einmal genauer anschauen 🙂

 

 

Autor: Gina Seltmann

4 Antworten auf „„Und wie kommt man gerade auf Tschechisch?““

  1. Hallo , ich interessiere mich für euren Studienfach, habe jedoch keinerlei Erfahrung mit slwa. Sprachen. Ist es dennoch möglich zu immatrikulieren? Gibt es sonst noch bestimmte Voraussetzungen?
    Beste Grüße Gregor

  2. Hallo Gregor,
    ausser dem Abitur oder Fachabitur gibt es keine besonderen Voraussetzungen, um sich für den Studiengang Wirtschaft und Sprachen zu immatrikulieren. Wir haben einige Studenten, die mit kaum oder überhaupt keinen Erfahrungen das Studium beginnen und sehr erfolgreich an den tschechischen oder polnischen Modulen teilnehmen.
    Kommenden Donnerstag, also am 10.01.2019, findet der Hoschulinformationstag statt. Dort wird von 9:45 bis 10:15 im Gebäude GII, Raum 255 unser Studiengang vorgestellt. Ich weiß ja nicht, wo du wohnst, doch du bist herzlich eingeladen. 🙂
    Also dann bis Donnerstag! 😉
    Ansonsten kannst du dich auch direkt bei der Fachstudienberatung melden: Frau Prof. Muschner Tel:03581 374 – 4278 E-Mail: a.muschner@hszg.de

    1. Hallo Helena, hier ist Gina, ich habe den Text hier verfasst 🙂

      Ich würde sagen, je gefestigter man in einer slawischen Sprache ist, desto einfacher fällt einem das Lernen einer anderen 🙂
      Somit war das Russisch für mich anfangs schon eine kleine Hilfe, da das Sprachsystem ja doch relativ ähnlich ist, aber durch den intensiven Sprachunterricht an der Hochschule haben meine Tschechischkenntnisse meine Russischkenntnisse so schnell überholt, dass ich bald kaum noch darauf zurück greifen konnte/musste.
      Einen kleinen Vorteil hat es also gebracht, aber wie hier in den Kommentaren auch schon erwähnt wurde, braucht man im Prinzip gar keine sprachlichen Vorkenntnisse.
      Ich hoffe, ich konnte dir etwas weiterhelfen.

      Liebe Grüße
      Gina 🙂

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